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Das Referat befasst sich mit den Impulsen aus Technik und Wissenschaft, welche die europäische Wirtschaft zwischen den ungefähren Eckdaten 1750 und 1900 erfuhr. Wie manifestierten sich diese Impulse? Wie funktionierte der sogenannte Technologietransfer von der Invention über die Innovation bis zur Diffusion neuer Technologie? Wer waren die Inventions- und Innovationsträger, und in welchem wirtschaftlichen, wissenschaftlich-technischen und sozialen Umfeld agierten sie?
Auf die meisten dieser Fragen gibt es keine abschliessenden Antworten; sie sollen hier jedoch beleuchtet und diskutiert werden.
Während die Datenbasis der Technikgeschichte recht gross ist und die Fakten über Erfindungen, Innovationen und Nachfolgeerscheinungen zumeist unbestritten sind ("was" und "wann"), gibt es noch keine einheitlichen Antworten auf das "wie" und "warum". Mehr oder weniger simple Erklärungen, welche die industrielle Revolution und das anhaltende Wirtschaftswachstum mit ganz bestimmten technischen Entwicklungen (wie z.B. der Dampfmaschine) erklärt haben, haben seit längerer Zeit ausgedient. An ihre Stelle sind komplexere Theorien getreten, welche der Technik unterschiedliche Bedeutung zumessen; von einem integralen Bestandteil des sozialen und ökonomischen Wandels bis zum puren Produkt des freien Marktes. Es gibt noch erhebliche Lücken in unserem Verständnis vom Ursprung des technischen Fortschrittes und den Interdependenzen zwischen Technik und Wirtschaft (Wie auch zu den Interdependenzen Technik/Politik). Zwar können wir Invention, Innovation und Technologietransfer in Einzelstudien erfassen (Mikroebene), das Bindeglied zu den übergreifenden Theorien zu Ursprung und Triebfeder der industriellen Revolution und Wirtschaftswachstum (Makroebene) ist jedoch noch sehr schwach (Keine konsensfähige Generalisierung von Erkenntnissen).
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